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		<title>PiS fordert Verlegung des EM-Finales nach Polen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgrund der vermuteten Misshandlungen der in der Ukraine inhaftierten Oppositionspolitikerin, Julia Timoschenko, hat jetzt der Chef der polnischen Oppositionspartei PiS, die kurzfristige Verlegung des für die Ukraine geplanten Finales der Fußball-Europameisterschaft nach Polen gefordert. In seinem persönlichen Blog forderte der Chef der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczynski, dass &#8220;wenigstens das Finalspiel&#8221; nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aufgrund der vermuteten Misshandlungen der in der Ukraine inhaftierten Oppositionspolitikerin, Julia Timoschenko, hat jetzt der Chef der polnischen Oppositionspartei PiS, die kurzfristige Verlegung des für die Ukraine geplanten Finales der Fußball-Europameisterschaft nach Polen gefordert. In seinem persönlichen Blog forderte der Chef der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), <a title="Jaroslaw Kaczynski – einfallslos, oder ernsthaft verwirrt?" href="http://www.polnisch-hilfe.de/66/jaroslaw-kaczynski-einfallslos-oder-ernsthaft-verwirrt/">Jaroslaw Kaczynski</a>, dass &#8220;wenigstens das Finalspiel&#8221; nach Warschau verlegt werden sollte. Er kritisierte die in der Ukraine stattfindenden Verletzungen gegen die Menschenrechte und verwies auf eine angeblich wachsende Abhängigkeit des Landes von Russland. Letzteres ist allerdings beständig ein rotes Tuch für den PiS-Chef, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit auch die polnischen Beziehungen zu Russland zu torpedieren versucht. Die gemeinsam von Polen und der Ukraine organisierten EM-Spiele sollen am 1. Juli mit dem Finale in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ihren Höhepunkt finden. Die polnische Regierung hatte sich erst in der vergangenen Woche gegen ein Boykott der <a href="http://www.3-liga-live.de/2288/politiker-fordern-em-boykott-in-der-ukraine/" target="_blank">Fußball-EM in der Ukraine</a> ausgesprochen.</p>
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		<title>Demonstration gegen Lizenzentzug von Trwam</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der polnischen Hauptstadt Warschau haben am vergangenen Samstag circa 15.000 Menschen gegen die Abschaltung eines katholischen Fernsehsenders demonstriert. Dem Sender &#8220;Trwam&#8221; war durch die Behörden die Lizenz für die weitere digitale Ausstrahlung entzogen worden. Daraufhin organisierte die Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS), unter Führung von Jaroslaw Kaczynski, eine Kundgebung. Sie bezeichnete den Entzug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der polnischen Hauptstadt Warschau haben am vergangenen Samstag circa 15.000 Menschen gegen die Abschaltung eines katholischen Fernsehsenders demonstriert. Dem Sender &#8220;Trwam&#8221; war durch die Behörden die Lizenz für die weitere digitale Ausstrahlung entzogen worden. Daraufhin organisierte die Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS), unter Führung von Jaroslaw Kaczynski, eine Kundgebung. Sie bezeichnete den Entzug der Lizenz als einen massiven Angriff der Regierung auf die Meinungsfreiheit und den Versuch, konservative Ansichten, wie sie von der PiS vertreten werden, zu unterdrücken. Außerdem kritisierten die Mitglieder der Partei, dass der amtierende Ministerpräsident, Donald Tusk, versuchen würde den Einfluss der katholischen Kirche zu beschränken.</p>
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		<title>Polen gegen Boykott der Ukraine</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die polnische Regierung hat jetzt ihr Schweigen gebrochen und sich gegen einen Boykott der EM-Spiele in der Ukraine ausgesprochen. Der polnische Präsident, Bronislaw Komorowski, gab bei einem Interview am Mittwoch zu bedenken, dass ein solcher Boykott die Ukraine in &#8220;die Arme Russlands zurücktreiben&#8221; würde. Komorowski: &#8220;Die EM ist nicht das Eigentum von diesem oder jenem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die polnische Regierung hat jetzt ihr Schweigen gebrochen und sich gegen einen <a href="http://www.3-liga-live.de/2288/politiker-fordern-em-boykott-in-der-ukraine/" target="_blank">Boykott der EM-Spiele in der Ukraine</a> ausgesprochen. Der polnische Präsident, Bronislaw Komorowski, gab bei einem Interview am Mittwoch zu bedenken, dass ein solcher Boykott die Ukraine in &#8220;die Arme Russlands zurücktreiben&#8221; würde. Komorowski: &#8220;Die EM ist nicht das Eigentum von diesem oder jenem Politiker. Sie ist eine Chance für die Ukraine, sich selbst von ihrer besten Seite zu zeigen. Wir fühlen, dass sich die Ukraine irgendwo zwischen der Wahl einer Integration in die westliche Welt oder der Chance zur Teilhabe an einer von Russland angebotenen Zollunion befindet.&#8221; Deshalb befürwortet Polen eine andere Lösung des Konflikts, der durch die, von den meisten westlichen Politikern als unrechtmäßig betrachtete, Inhaftierung der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko ausgelöst wurde. Auch in Deutschland haben sich in den letzten Tagen Politiker aller Parteien für einen Boykott der Fußballspiele in der Ukraine ausgesprochen.</p>
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		<title>Polbank wird zur &#8220;Raiffeisen Polbank&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat jetzt den angekündigten Kauf der polnischen Polbank vollzogen. Für 460 Millionen Euro ging ein 70-prozentiger Anteil der Polbank in den Besitz der RBI über. Im nächsten Schritt werden alle weiteren Anteile der Polbank gegen Aktien der neuen Raiffeisen Bank Polska (RBPL), getauscht. Die &#8220;Raiffeisen Polbank&#8221; wird dann rund 900.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat jetzt den angekündigten Kauf der polnischen Polbank vollzogen. Für 460 Millionen Euro ging ein 70-prozentiger Anteil der Polbank in den Besitz der RBI über. Im nächsten Schritt werden alle weiteren Anteile der Polbank gegen Aktien der neuen Raiffeisen Bank Polska (RBPL), getauscht. Die &#8220;Raiffeisen Polbank&#8221; wird dann rund 900.000 Kunden haben und damit die sechstgrößte Bank des Landes sein. Geführt wird das Unternehmen dann vom derzeitigen Vorstandsvorsitzenden der RBI, Piotr Czarnecki, während der bisherige Vorstandsvorsitzende der Polbank, Kazimierz Stancak, sein neuer Vizepräsident wird. Bis spätestens 2016 will das Unternehmen an der Börse in Warschau sein. Die Polbank war erst 2006 gegründet worden und verfügte zum Zeitpunkt ihres Verkaufs bereits über 322 Filialen, fast 3000 Mitarbeiter und 664.000 Kunden.</p>
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		<title>Deutsch-Polnische Medientage in Schwerin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 14. bis zum 16. Mai finden in der Mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin bereits zum fünften mal die Deutsch-Polnischen Medientage statt. Diesmal stehen sie im Zeichen der Fußball-EM, die in diesem Jahr gemeinsam von Polen und der Ukraine ausgerichtet wird. Zur Eröffnung der Medientage werden Sportjournalisten aus Deutschland und Polen, wie beispielsweise Gerhard Delling vom ARD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vom 14. bis zum 16. Mai finden in der Mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin bereits zum fünften mal die Deutsch-Polnischen Medientage statt. Diesmal stehen sie im Zeichen der Fußball-EM, die in diesem Jahr gemeinsam von Polen und der Ukraine ausgerichtet wird. Zur Eröffnung der Medientage werden Sportjournalisten aus Deutschland und Polen, wie beispielsweise Gerhard Delling vom ARD und sein polnischer Kollege Piotr Sobczynski über die Probleme und Vorteile diskutieren, die eine Europameisterschaft für das Gastgeberland mit sich bringt. Darüber hinaus wird natürlich die Eurokrise und die Staatsverschuldungen von Deutschland und Polen ein wichtiges Thema der Debatten sein. Dafür werden unter anderem der polnische Finanzminister Leszek Balcerowicz und der Finanzstaatssekretär des Bundes, Steffen Kampeter, als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Höhepunkt der Medientage ist die Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. Dieser wird am 15. Mai in den Kategorien TV, Hörfunk und Printmedien verliehen. 154 Nominierungen aus Polen und Deutschland gingen bei der Jury dafür ein.</p>
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		<title>EM-Tickets fast ausverkauft</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gastgeberländer der Fußball-EM, Polen und die Ukraine, können mit dem Kartenvorverkauf vollauf zufrieden sein. Bereits 95 Prozent aller 1,4 Millionen Tickets wurden verkauft. &#8220;In Polen sind alle Tickets weg, in der Ukraine haben wir noch 50.000 Stück&#8221;, erklärt der Leiter des UEFA-Kartenverkaufs, Pedro Correia. Das überhaupt noch Karten übrig sind liegt daran, dass nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Gastgeberländer der <a title="Polen auf EM 2012 gut vorbereitet" href="http://www.polnisch-hilfe.de/386/polen-auf-em-2012-gut-vorbereitet/">Fußball-EM</a>, Polen und die Ukraine, können mit dem Kartenvorverkauf vollauf zufrieden sein. Bereits 95 Prozent aller 1,4 Millionen Tickets wurden verkauft. &#8220;In Polen sind alle Tickets weg, in der Ukraine haben wir noch 50.000 Stück&#8221;, erklärt der Leiter des UEFA-Kartenverkaufs, Pedro Correia. Das überhaupt noch Karten übrig sind liegt daran, dass nicht alle nationalen Verbände ihre Kontingende ausschöpfen konnten. Correia: &#8220;Dafür gibt es verschiedene Gründe, zum Beispiel die finanzielle Situation in Europa, die Reisekosten oder die Unterkunftspreise&#8221;. Sorgen darüber, ob die letzten Karten noch verkauft werden können, machen sich die Veranstalter allerdings nicht. Auch bei der letzten Europameisterschaft vor vier Jahren, wurde ein Großteil der Tickets erst kurz vor den Spielen verkauft. Viele Fans, die für mehrere Tage in den Spielorten bleiben um sich dort die Fanmeile und die Stadt anzusehen, hoffen auf eine solche Chance auf ein weiteres Ticket.</p>
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		<title>Polen startet neue Bildungsinitiative</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die polnische Stiftung &#8220;Nowoczesna Polska&#8221; teilte mit, dass eine gemeinsame neue Bildungsinitiative in Zusammenarbeit mit dem polnischen Bildungsministerium begonnen hat. Demnach wurden 11 Milliarden Euro für Bildungsmaterial bereit gestellt. Mit dem Geld werden noch in diesem Jahr die Schüler der vierten bis sechsten Klasse mit digitalen Schulbüchern ausgestattet. Diese E-Books sollen unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die polnische Stiftung &#8220;Nowoczesna Polska&#8221; teilte mit, dass eine gemeinsame neue Bildungsinitiative in Zusammenarbeit mit dem polnischen Bildungsministerium begonnen hat. Demnach wurden 11 Milliarden Euro für Bildungsmaterial bereit gestellt. Mit dem Geld werden noch in diesem Jahr die Schüler der vierten bis sechsten Klasse mit digitalen Schulbüchern ausgestattet. Diese E-Books sollen unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht werden, wodurch es keine rechtlichen Einschränkungen beim kopieren oder verändern des Lehrmaterials geben wird. Im Gegensatz dazu müssen Lehrer in Deutschland sogar mit der heimlichen Kontrolle ihrer Schulrechner durch &#8220;Schultrojaner&#8221; rechnen. Die Landesregierungen der deutschen Bundesländer hatten den Rechteinhabern von Lehrmaterial (Verlage und Verwertungsgesellschaften) zugestanden, dass diese einen Teil aller Schulcomputer auf eventuelle Plagiate durchsuchen dürfen. Die Lehrer in Polen bekommen statt dessen Unterstützung von der Regierung und <a title="Reformprogramm: Tusk gewinnt Vertrauensfrage" href="http://www.polnisch-hilfe.de/469/reformprogramm-tusk-gewinnt-vertrauensfrage/">Premier Donald Tusk</a>, der die neue Bildungsinitiative in der vergangenen Woche offiziell verabschiedet hat.</p>
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		<title>Priesterexport aus Polen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz allmählicher Abkehr von der Kirche, hat Polen noch immer eine große katholische Gemeinde, zu der &#8211; zumindest auf dem Papier &#8211; fast 95 Prozent aller Polen gehören. Gleichzeitig sinkt die Zahl der registrierten Katholiken in den meisten anderen europäischen Ländern rapide, so dass immer mehr Gemeinden zusammen gelegt und Kirchen geschlossen werden müssen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Trotz allmählicher Abkehr von der Kirche, hat Polen noch immer eine große katholische Gemeinde, zu der &#8211; zumindest auf dem Papier &#8211; fast 95 Prozent aller Polen gehören. Gleichzeitig sinkt die Zahl der registrierten Katholiken in den meisten anderen europäischen Ländern rapide, so dass immer mehr Gemeinden zusammen gelegt und Kirchen geschlossen werden müssen. Das führt auch zu einer Reduzierung der Priesterausbildung in den betroffenen Ländern. Einerseits lässt sich nur schwer einschätzen, wie viele Pfarrer in den kommenden Jahrzehnten dort gebraucht werden, andererseits schwindet die Bereitschaft junger Menschen, sich den mit dieser Aufgabe verbundenen Einschränkungen zu unterwerfen. Deshalb sind viele Diözesen dazu übergegangen, erfahrene Priester aus Polen zu engagieren. Tatsächlich sind einige Länder bereits von der Unterstützung aus Polen abhängig. &#8220;Ohne importierte Priester würden etliche österreichische Pfarren nicht funktionieren, weil es zu wenig Priester gibt&#8221;, erzählt der Rektor der Ordensgemeinschaft der Resurrektionisten, Krzysztof Kasperek, aus der Polnischen Katholischen Mission in Wien. Allein in der Österreichischen Hauptstadt leben und arbeiten 120 polnische Priester. Kasperek ist einer von ihnen. Seit zwanzig Jahren wirkt er in Österreich. Kasperek: &#8220;In Polen gibt es noch eine andere katholische Tradition und Kultur, die Priesterberufungen begünstigt&#8221;, erklärt er. Trotz teilweise vorhandener sprachlicher Hürden empfinden er und seine Kollegen die Arbeit im Ausland als Bereicherung. Berührungsängste der Gemeindemitglieder sind selten. Viele der einheimischen Kirchengänger empfinden die Messen der polnischen Pfarrer lebendiger, als die ihrer Landsleute, was wohl eine Folge der selbstverständlicheren Religiösität in Polen ist.</p>
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		<title>Gesellschaftlicher religiöser Wandel</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Große Gesellschaftliche Veränderungen führen häufig dazu, dass sich ein Teil der davon betroffenen Menschen verstärkt traditionellen Bräuchen und Riten zuwendet, um Halt und Sicherheit in der sich ändernden Welt zu finden. Seit 1989 das Bürgerkomitee Solidarność in Polen die ersten freien Wahlen nach der Auflösung des kommunistischen Regimes gewann, hat sich in Polen viel verändert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Große Gesellschaftliche Veränderungen führen häufig dazu, dass sich ein Teil der davon betroffenen Menschen verstärkt traditionellen Bräuchen und Riten zuwendet, um Halt und Sicherheit in der sich ändernden Welt zu finden. Seit 1989 das Bürgerkomitee Solidarność in Polen die ersten freien Wahlen nach der Auflösung des kommunistischen Regimes gewann, hat sich in Polen viel verändert. Das Land bekam eine neue Verfassung, schaffte den Weg in die freie Marktwirtschaft und ist seit 2004 Mitglied der EU. Nicht alle der Änderungen werden als positiv empfunden, denn nicht nur die wirtschaftlichen, auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Denkweise und Geisteshaltung der Menschen in Polen unterliegen einem Wandel, mit dem nicht jeder zurecht kommt. Das führt einerseits zu einer allmählichen Abkehr tradierter religiöser Moralvorstellungen, andererseits aber auch zur Radikalisierung einzelner Gruppen. So kommt es, dass zwar die Zahl der Menschen die Glauben praktizieren sinkt, gleichzeitig jedoch fast vergessene Rituale wieder mehr Zulauf bekommen. Teufelsaustreibungen zum Beispiel, die eigentlich seit Jahrhunderten nur noch als Randerscheinung des christlichen Glaubens galten, ziehen in Polen immer mehr Menschen an. Arbeiteten hier noch vor zehn Jahren kaum mehr als ein Dutzend Exorzisten, sind es heute schon über einhundert. Stanislaw Deszcz, der selbst seit vier Jahren als Exorzist tätig ist, hält in gewisser Weise auch die Abkehr vom Glauben für den Hauptgrund des verstärkten Bedarfs an Teufelsaustreibern: &#8220;Wo der Glaube schwächer wird, bekommt das Böse einen größeren Einfluss auf das Leben. Die Kirche weiß das, deshalb wird das Exorzismusgebet neu entdeckt. In Polen gibt es kaum eine Diözese ohne Exorzisten. In manchen arbeiten sogar acht Priester. Zum letzten Exorzistentreffen in Tschenstochau kamen Gäste aus Frankreich, aus Österreich und aus Deutschland.&#8221; Viele Menschen haben ein Bedürfnis nach Mythen und Wundern, für das sie sich jedoch nicht mehr in das starre Korsett kirchlicher Dogmen zwängen möchten. Okkulte Praktiken, Wahrsagerei, Hexerei und alle Arten von Magie, beleben nicht nur die Film- und Literaturszene, sondern bekommen auch im realen Leben immer mehr Zulauf. Rund 500 Millionen Euro geben die Menschen in Polen allein für Wahrsager und Kartenleger aus &#8211; eine Entwicklung, der die katholische Kirche gern entgegen steuern möchte. Magische Praktiken öffneten dem Teufel &#8220;Tür und Tor&#8221;, mahnen katholische Priester an. Verzögern oder gar verhindern werden sie die Zersplitterung religiöser Gemeinschaften damit nicht. Im Gegenteil. Auch das stärkere Interesse für Rituale wie Heilungsmessen und Teufelsaustreibungen sind Teil der Entfremdung von großen monotheistischen Religionen und die Hinwendung zu individueller Religiosität.</p>
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		<title>Dämpfer für Schiefergas-Hoffnungen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 17:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der polnische Enthusiasmus über die Energie-Erzeugung mit heimischen Schiefergas, bekam jetzt einen Dämpfer. Als Schiefergas werden Gasvorkommen bezeichnet, die in einigen Kilometern Tiefe in Gesteinsschichten eingeschlossen sind. Erste Probebohrungen hatten ergeben, dass davon in Polen größere Vorkommen vorhanden sind. Daraus abgeleitete Hochrechnungen ergaben, das bis zu fünf Billionen Kubikmeter Erdgas in Polen lagern könnte. &#8220;Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der polnische Enthusiasmus über die Energie-Erzeugung mit heimischen <strong>Schiefergas</strong>, bekam jetzt einen Dämpfer. Als Schiefergas werden Gasvorkommen bezeichnet, die in einigen Kilometern Tiefe in Gesteinsschichten eingeschlossen sind. Erste Probebohrungen hatten ergeben, dass davon in Polen größere Vorkommen vorhanden sind. Daraus abgeleitete Hochrechnungen ergaben, das bis zu fünf Billionen Kubikmeter Erdgas in Polen lagern könnte. &#8220;Meine Generation wird es noch erleben, dass Polen unabhängig von russischen Lieferungen sein wird&#8221;, kündigte Regierungschef Donald Tusk, nach Bekanntwerden der Zahlen an. Er hoffte, dass Polen sich zeitnah selbst versorgen und dadurch von russischen Gasimporten unabhängig werden würde. Genauere Untersuchungen haben inzwischen jedoch ergeben, dass sich das Gesamtvorkommen auf maximal ein Drittel der erhofften Menge beläuft und davon nur ein Teil &#8211; Experten gehen von 20 bis 50 Prozent aus &#8211; gefördert werden kann. Auch ökologische Probleme bringt der Abbau von Schiefergas mit sich, da die einzig bekannte Abbaumethode große Mengen Grundwasser verseucht und die Erdbebengefahr erhöht. Trotzdem hofft die Regierung, alle Probleme zu lösen und in drei Jahren das erste Schiefergas fördern zu können.</p>
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