Ikea-Erpresser verhaftet

Die polnische Polizei hat jetzt die mutmaßlichen Erpresser der Bombenanschläge festgenommen, die in mehreren europäischen Ländern das schwedische Möbelhaus Ikea erpresst haben. Sie verlangten von Ikea für die Einstellung der Bombenanschläge eine Zahlung von sechs Millionen Euro. Da sie damit das Leben und die Gesundheit vieler Menschen gefährdet haben, droht ihnen bei ihrer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren, auch wenn bisher kein Mensch lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 39-jährige Männer aus Polen, von denen einer über umfangreiches technisches Wissen verfügt und mehrere Fremdsprachen spricht, wodurch die Anschläge auf mehrere Länder ausgeweitet werden konnten. Die beiden Angeklagten hatten am 30. Mai dieses Jahres in Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden Sprengstoff mit einer Zeitschaltuhr gezündet. Da sich die Explosionen außerhalb der Geschäftszeiten ereignete, gab es keine Verletzten. Bei einem weiteren Attentat am 10. Juni in einer Dresdner Ikea-Filiale, wurden dagegen zwei Menschen bei der Explosion verletzt.

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