Handel mit Verkehrssünder-Punkte

In Polen wurde von den Behörden ein automatisiertes Erhebungsverfahren für Verkehrssünder eingeführt. Demnach können Fahrer, die bei Radarfallen wegen einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt wurden, ohne weitere Prüfung angeben ob sie selbst, oder ein Anderer das Fahrzeug zum Tatzeitpunkt gefahren haben. Das führt dazu, dass sich in Polen ein regelrechter Handel mit Strafpunkten entwickelt hat. Hat ein geblitzter Fahrer schon sehr viele Strafpunkte auf seinem Konto, dann bezahlt er einen noch nicht so hoch belasteten Fahrer dafür, dass dieser die Strafpunkte auf sein Konto nimmt. Mittlerweile kann man auch schon im Internet Anzeigen finden, in denen Punkte-Käufer gesucht werden. Ein lukratives Nebengeschäft, da einige Fahrer bereit sind hohe Summen dafür zu zahlen, dass ein Anderer ihre Punkte übernimmt.

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