Steinbach-Reise stösst auf Kritik

Die geplante Reise der Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach, hat in der polnischen Regierung für einige Empörung gesorgt. Steinbach hat in den vergangenen Monaten durch ihre Relativierung der deutschen Kriegsschuld, eine Menge Ärger verursacht. Diese Einstellung zieht sich durch ihre gesamte Biografie. So setzte sie sich in den Neunzigern für ein Zentrum gegen die Vertreibung Deutscher aus dem Osten ein und stimmte im Bundestag gegen die offizielle Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze zu Polen. Senatorin Dorota Arciszewska-Mielewczyk gab gegenüber der Nachrichtenagentur dpa an, dass Erika Steinbach in der Region ihres Geburtsortes eine “unerwünschte Person” sei, die der deutsch-polnischen Beziehung schon immer sehr geschadet habe. Die Reise wird hier nur als Provokation empfunden. Kritisiert wurde auch, dass sie ihren Geburtsort als “Heimat” bezeichnete, da Erika Steinbach aus einer Besatzerfamilie stammt.

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