Privatisierung der Fernwärmeversorgung in Warschau gescheitert

Die geplante Privatisierung der Fernwärmeversorgung in der polnischen Hauptstadt Warschau, wurde jetzt durch das Referendum der Privatisierungsgegner verhindert. Gemeinsam mit der Gewerkschaft Solidarnosc, sammelte die nationalkonservative Partei PiS 151.000 Unterschriften, womit die notwendigen Anzahl von 10 Prozent der Wahlberechtigten sogar um 17.000 Stimmen überschritten wurde. Zusätzlich gelang es dem Linksbündnis SLD weitere 90.000 Unterschriften gegen die geplante Privatisierung zu sammeln. Die Warschauer Stadtpräsidentin, Gronkiewicz-Waltz, die sich wegen der mit der Privatisierung verbundenen Einnahmen für diese eingesetzt hatte, muss jetzt die bereits abgeschlossenen Vorverträge wieder lösen. Die Fernwärmegesellschaft SPEC, ein Tochterunternehmen des Veolia-Konzerns Dalkia, wollte Das Netz für die Fernwärmeversorgung in Warschau übernehmen. Derzeit wird geprüft, ob die Volksabstimmung korrekt abgelaufen und damit rechtsgültig und für die Warschauer Stadtführung bindend ist.

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